„Von den Top-500-Unternehmen hat gerade einmal die Hälfte einen Pressebereich!“

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„Von den Top-500-Unternehmen hat gerade einmal die Hälfte einen Pressebereich!“

Bernhard Seikmann, Gründer und Geschäftsführer von PResstige, referiert im Rahmen der Fachkonferenz JETZT Digital PR am 12. September in Wien über die Bedeutung von Newsrooms in der Unternehmenskommunikation. Im Interview erklärt Seikmann, wie man durch einfache Reorganisation der PR-Agenden 80 Prozent an Zeit und Kosten sparen kann.

JETZT: Sie referieren bei der JETZT Digital PR am 12. September in Wien über die Bedeutung von Newsrooms in der Unternehmenskommunikation. Was dürfen sich die Konferenzteilnehmer von ihrem Vortrag bei der JETZT Digital PR erwarten?

Bernhard Seikmann: Wir geben Insights in Newsrooms und das Press-Asset-Management von nationalen und internationalen Unternehmen und PR-Agenturen und welchen Beitrag diese für eine erfolgreiche Pressearbeit leisten können. Was macht einen Newsroom erfolgreich? Was sind die Dos and Dont’s? Wie lassen den Zuhörer den Blickwinkel der Medien einnehmen, streifen Themen wir Workfloweffizienz, DSGVO und Nachhaltigkeit in der PR und wagen einen innovativen Blick in eine gar nicht allzu ferne Zukunft.

JETZT: Welche Key-Insights wird man aus Ihrem Vortag mitnehmen können?

Bernhard Seikmann: Der Key-Insight wird wohl der effiziente interne Workflow selbst sein, der durch einen Newsroom möglich wird. Wie erreiche ich mit weniger Input einen vielfach höheren Output? Wie spare ich durch einfache Reorganisation der PR-Agenden 80 Prozent an Zeit und Kosten und biete gleichzeitig einen wesentlich besseren Medienservice? Warum verbringe ich zwei Stunden mit der Erstellung eines Pressemailings wenn es auch in 60 Sekunden geht? Ein Newsroom hat das Potential das Wort Presse-„ARBEIT“ auf den Kopf zu stellen: Weniger Arbeit, dafür mehr Presse.

JETZT: Was ist aus Ihrer Sicht das größte Missverständnis in Zusammenhang mit dem Pressebereich im Web?

Bernhard Seikmann: Das größte Missverständnis im Zusammenhang mit Pressebereichen von Unternehmen und Organisationen ist das seiner Notwendigkeit. Von den Webseiten der Top-500-Unternehmen Österreichs hat gerade einmal die Hälfte einen eigenen Pressebereich. Viele Unternehmen glauben immer noch, dass eine Presseaussendung allein genügt. Die Abbildung der Inhalte im Web bleibt hier oftmals außen vor und damit wertvolle Kontaktchancen mit den Medien. Man kann die Recherche den Medien eben auch schwer machen oder gar gleich unmöglich.

JETZT: Auf welchen anderen Speaker und Themen der JETZT Digital PR freuen Sie sich?

Bernhard Seikmann: Ich freue mich auf alle Speaker, da eine sehr profunde Auswahl auf uns wartet, die ein breites Spektrum an PR-Know-how repräsentiert. Vom Thema finde ich den Vortrag von Eugen Prosquill besonders spannend. Denn wie in der Kommunikation häufig, ist oft nicht das Budget entscheidend. Was zählt ist die Idee und der smarten Einsatz begrenzter Mittel.

JETZT: Was halten Sie generell von der Idee, eine monothematische Fachkonferenz zum Themenfeld Digitale PR zu lancieren?

Bernhard Seikmann: Wie das Programm der Fachkonferenz zeigt, beinhaltet die Digitale PR so viele Themen und Inhalte, dass der Begriff „monothematisch“ nur bedingt gilt. Insofern kann nur eine Fachkonferenz, die sich diesem breiten Themenfeld gezielt widmet, die unterschiedlichen Bereiche und Entwicklungen auch effizient beleuchten. Das Programmangebot verspricht auf jeden Fall jede Menge Abwechslung und viele spannende Beiträge. Ich freue mich darauf, ein Teil davon zu sein.

Bernhard Seikmann ist Gründer und Geschäftsführer von PResstige nimmt am Conference Day der JETZT Digital PR mit einem Vortrag über die Bedeutung von Newsrooms in der Unternehmenskommunikation teil. Hier geht’s zum Programm der JETZT Digital PR und hier können Sie Tickets für die JETZT Digital PR erwerben.